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Mittwoch, 22. Juli 2015

Schwäbische Flädlesuppe

Weil ich diese Suppe soooo gerne mag, nehme ich mit diesem Rezept mal eine mediterrane Auszeit und koche für Euch etwas urtypisch Schwäbisches. Im Schwabenland sind die Flädle eine Resteverwertung von Pfannkuchen. Diese werden aufgerollt und in dünne Scheiben geschnitten. Auf diese Weise lasse sie sich auch gut einfrieren.

Zubereitungszeit:
40 min. (15 min. Kochzeit)

Zutaten für 4 Portionen:
5 EL Mehl
2 EL Milch
1 Ei
2 EL Butter
1 EL Butterschmalz
0,1 l Weißwein
1 Liter Fleischbrühe
2 Gewürznelken
1 Lorbeerblatt
1 EL fein gehackte Petersilie
Salz & Pfeffer

So wird es gemacht:
Für die Pfannkuchenstreifen werden in einer Schüssel 3 EL Mehl mit Milch angerührt. Das Ei zusammen mit Salz, Pfeffer und der Petersilie hinzugeben und alles glatt verrühren. 15 Minuten quellen lassen.
Für die Suppe wird die Butter in einem Suppentopf erhitzt. 2 EL Mehl einstreuen und kurz anrösten. Den Topf vom Feuer nehmen. Nach kurzer Abkühlung die Brühe angießen und unter Rühren aufkochen. Dabei die Nelken und das Lorbeerblatt zugeben und etwa eine Viertelstunde köcheln lassen.
Währenddessen in einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen und aus dem Teig zwei Pfannkuchen backen. Nach dem Backen etwas abkühlen lassen, aufrollen und in dünne Streifen schneiden. Auf vier Suppenteller verteilen.
Die Suppe nach der Kochzeit mit Salz, Pfeffer und Weißwein abschmecken. Die Gewürze entfernen. Die heiße Suppe in die Suppenteller schöpfen und sofort servieren.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Hausgemachte Lebkuchen Cappu & Chai Latte

Als ich kürzlich in einem Starbucks einen Lebkuchen Latte bestellt hatte, war mir nach kurzer Zeit klar: Den will ich selber machen! Aber nicht mit einem Fertigsirup, sondern ganz traditionell mit lebkuchigen Gewürzen und Ahornsirup oder Honig zum Süßen. So begab ich mich in meine weihnachtliche Zauberküche und heraus kam eine nachfolgende Cappu- und eine Tee- (Chai) Version. Damit wünsche ich Euch ein frohes und leckeres Weihnachtsfest.

Foto: L. Kehden
Lebkuchen Cappu Latte

Zutaten:
Espresso
Lebkuchengewürz
Milch
Ahornsirup oder Honig

So wird es gemacht:
Gaaaanz wichtig vorweg: Da sich das Lebkuchengewürz nicht vollständig in heißer Flüssigkeit auflöst, muss dieses unbedingt mitgefiltert werden! Wer eine Espressomaschine benutzt, bitte das Lebkuchengewürz mit dem Espressopulver vorher vermischen. Bei Pad- oder Kapselmaschinen für einen Kaffee vom "Typ Espresso" wird das Gewürz nach dem Aufbrühen hinzugegeben und dann durch ein feines Sieb (z.B. ein Teesieb) in eine Tasse umgeschüttet. Für die Menge im Verhältnis gilt: 2 TL Espressopulver = 1 TL Lebkuchengewürz. Den Lebkuchen-Espresso zu einem Drittel in eine Cappuccino-Tasse oder einen Kaffee-Becher (max. 150 ml) geben.
Parallel warme Milch erhitzen und aufschäumen, so dass möglichst viel Milchschaum entsteht (die Italiener mögen den Schaum übrigens lieber flüssiger - wie halb geschlagene Sahne).
Den Lebkuchen-Espresso dann mit etwas flüssiger heißer Milch auffüllen, nach Belieben mit dem Ahornsirup süßen (z.B. ein Teelöffel pro Tasse/Becher) und umrühren.
Mit einem Esslöffel dann eine große Haube Milchschaum aufsetzen.
Im Finale die Schaumhaube mit etwas Zimt bestreuen und das heiße Getränk sofort servieren.

Lebkuchen Chai Latte

Zutaten:
Schwarzer Tee
Lebkuchengewürz
Milch
Ahornsirup oder Honig

So wird es gemacht:
Gaaaanz wichtig vorweg: Da sich das Lebkuchengewürz nicht vollständig in heißer Flüssigkeit auflöst, muss dieses unbedingt mitgefiltert werden! Wer löslichen Tee und einen Filter benutzt, bitte das Lebkuchengewürz mit dem Tee vorher vermischen. Bei Kapselmaschinen oder Teebeuteln wird das Gewürz nach dem Aufbrühen hinzugegeben und dann durch ein feines durch Sieb (z.B. ein Teesieb) in eine Tasse umgeschüttet. Für die Menge im Verhältnis gilt: 1 Teetasse = 2 TL Teepulver = 1 TL Lebkuchengewürz. Den Lebkuchen-Tee in eine Teetasse geben.
Parallel warme Milch erhitzen und aufschäumen, so dass möglichst viel Milchschaum entsteht (die Italiener mögen den Schaum übrigens lieber flüssiger - wie halb geschlagene Sahne).
Den Lebkuchen-Tee dann mit etwas flüssiger heißer Milch auffüllen, nach Belieben mit dem Ahornsirup süßen (z.B. ein Teelöffel pro Tasse/Becher) und umrühren.
Mit einem Esslöffel dann eine große Haube Milchschaum aufsetzen.
Im Finale die Schaumhaube mit etwas Zimt bestreuen und das heiße Getränk sofort servieren.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Mmmediterran auf der Kulinart in Frankfurt

Foto: L. Kehden
Automobile. Kultur. Erleben. Das ist das Motto der Klassikstadt im Osten Frankfurts. In dieser eher rauen Industrieregion steht der denkmalgeschützte, monumentale Fabrikgeschossbau einer früheren Fabrik für Landmaschinen. Heute sind dort auf drei Etagen Oldtimer und andere Automobilklassiker zu bestaunen. In diesem Ambiete fand am 20. und 21. Oktober die "Kulinart" (Messe für Genuss und Stil) statt. Ich habe mich am Sonntag ins Geschehen hineingestürzt. Aussteller waren Produzenten, kleine bis mittelständische Erzeugerbetriebe, Einzelhändler, Internetplattformen und Dienstleister. Neben regionalen Erzeugnissen fanden sich auch diverse Aussteller aus Italien, Frankreich, Spanien und der Türkei sowie ein Importeur marokkanischer Spezialitäten. So war der Pesto-Weltmeister Sergio Muto aus Ligurien vor Ort und bot sein grünes Gold zusammen mit frischen Gnocci an. Sehr köstlich! Ich habe Euch ein Fotoalbum mit allen interessanten mediterranen Ausstellern und deren Webseiten zusammengestellt: Fotogallerie Kulinart

Samstag, 21. Januar 2012

Mit Laib und Seele

Mmmediterran wünscht allen Besuchern ein gutes, gesundes und leckeres neues Jahr!

Gleich zu Beginn ein kristischer Artikel auf faz.net von heute zur Ernährungswirtschaft, an dem sicher einiges dran ist: "Laib und Seele."

Ich sage, wer von sich aus mehr auf Bio und artgerechte Tierhaltung setzt, der wird selber täglich in vollen Zügen genießen und die Nachfrage nach solchen Lebensmitteln zudem fördern. Selbst wenn die Preise dadurch nicht auf Discounter-Niveau sinken, so ist die Befriedigung dieses elementaren Grundbedürfnisses dann noch lange kein Luxus. Es lohnt sich also in diesem Moment und langfristig allemal.

Montag, 26. Dezember 2011

Bratäpfel mit Honig-Haselnussfüllung

Obwohl wir hier ja mediterran bloggen, fällt es mir zur Weihnachtszeit einfach nicht leicht, die deutsche Küche einfach so zu übergehen. Da lassen wir die Restaurants der Italiener, Spanier und Griechen doch gerne mal links liegen und freuen uns über Glühwein, Bratwurst und Reibekuchen. Selbst der französische Crêpe wird mit kräftig Nutella und Eierlikör verunstaltet. Und wer erinnert sich nicht an seine Kindheit, als es von Muttern lecker Bratäpfel aus dem Ofen gab. An diese Tradition anknüpfend, habe ich als Nachtisch für die ganze Crew unseres Spieleabends mal eine Ladung Bratäpfel mit einer Füllung aus Pflaumen, Haselnüssen, Honig und Zimt zubereitet. Fertig gebacken, werden die Äpfel dann mit Vanillesauce übergossen. So, und wem jetzt das Wasser im Mund zusammengelaufen ist, hier das Rezept. Wünsche Euch einen schönen zweiten Weihnachtsfeiertag!

Zubereitungsdauer: 15 min.
Backzeit: max. 30 min.

Zutaten für 4 Portionen:
4 mittelgroße Äpfel (perfekt sind Boskoop) 
1 Zitrone
50 g Pflaumen (getrocknet/Backpflaumen)
50 g gehackte Haselnüsse 
20 g Honig (4 TL)  
1/2 TL Zimt
2 TL Butter
200 ml Vanillesauce (auch fertig, z.B. Bourbon Vanillesauce von Dr. Oetker)  

Zubereitung:
Kerngehäuse der Äpfel entfernen. Zitrone auspressen und Saft in die Äpfel träufeln. Für die Füllung Pflaumen in feine Würfel schneiden, mit Nüssen, Honig und Zimt mischen und Äpfel damit füllen. Äpfel in eine Auflaufform (24 cm x 28 cm) hineinsetzen. Butter in Flocken auf die Äpfel verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Gas: Stufe 1, Umluft: 155°C) auf mittlerer Schiene maximal 30 Minuten backen. Die Äpfel sind gar, wenn die Schale beginnt aufzuplatzen. Vanillesauce mit heißen Bratäpfeln servieren.

Dienstag, 21. Juni 2011

Hamburg Tipp: "In 80 Töpfen um die Welt" im Spicy's

Wer sich bis zum 23. Oktober nach Hamburg aufmacht, dem sei diese Sonderausstellung im Spicy's Gewürzmuseum in der alten Speicherstadt empfohlen! Ich selber war vor einigen Jahren dort - ein wahres Feuerwerk für die Geruchs- und Geschmacksnerven. In der Sonderausstellung hat das Museum Rezepte aus 80 Ländern zusammengetragen. So erfährt der Besucher, dass die nordafrikanischen Nomaden seit Jahrtausenden ihre mobile Küche in Form eines Lehmgefäßes mit dem Namen „Tajine“ im Gepäck haben. In diesem Tontopf wird schonend (ohne Fett) Geflügel, Fisch und/oder Gemüse zubereitet. Die mediterrane Küche ist natürlich mit im Programm. Auch ich plane einen Besuch dort und werde im Blog berichten. Mehr unter www.spicys.de.