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Dienstag, 30. Juni 2015

Lahmacun (Türkische Pizza)

Foto: mmmediterran.de (lk)
Eines gleich vorweg: Das klassiche Lahmacun ist ein Fladenbrot, das dünn mit einem Ragout aus Hackfleisch, Zweibeln und Tomaten bestrichen wird. Wenn wir Nordeuropäer uns diesen leckeren türkischen Snack bestellen, dann wundert sich der ein oder andere, warum dieser nicht weiter mit Zutaten belegt ist. Es ist eben keine italienische Pizza. Selbst in gerollter Form. Drum wird der Koch gebeten, weiteres Gemüse und/oder Dönerfleisch auf den Teig zu geben.
In meiner Abwandlung wird der Boden dünn mit würzigem Hackfleisch bestrichen und mit Pizzakäse bestreut. Nach dem Backen toppt ein kühler Tomaten-Gurken-Salat die runde Sache. Leicht und erfrischend - auch bei heißen Temperaturen!

Zubereitungszeit:
30 min. (10 min. Backzeit)

Zutaten für 4 Portionen:
4 Wrap-Tortillas, (à ca. 60 g)
250 g Rinderhack
1 Knoblauchzehe
1 kleine Zwiebel
2 El Tomatenmark
100 g geriebener Pizza- oder Gratinkäse
150 g Kirschtomaten
150 g Salatgurke
5 El Olivenöl 
1/2 Bund glatte Petersilie
1/2 Tl Chiliflocken
1 Tl getrockneten Oregano
250 g Schmand als Topping (optional)
Salz & Pfeffer

So wird es gemacht:
Die Knofi-Zehe und die Zwiebel sehr fein würfeln. Zusammen mit dem Tomatenmark und dem Rinderhack in eine Schüssel geben. Mit Chiliflocken, Oregano und Salz würzen und alles gründlich mischen. Die Hackmasse mit einem großen Löffel auf die vier Tortillas verteilen und mit dem Löffelrücken glatt streichen. Mit 1/2 EL Olivenöl betröpfeln und Käse bestreuen. Je Pizza ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Tortillas darauf bei 220 Grad (Umluft 200 Grad) im unteren Drittel des Ofens goldbraun backen.
Während des Backens die Kirschtomaten vierteln. 150 g Salatgurke schälen, längs halbieren, mit einem Teelöffel entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Petersilie waschen, abzupfen, klein hacken und mit dem Gemüse und einem EL Olivenöl in einem Topf mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Pizza nach dem Backen sofort mit dem Tomaten-Gurken-Salat belegen, optional ein paar Kleckse Schmand hinzufügen und sofort servieren.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Überbackenes Knoblauch-Käse Baguette

Foto: mmmediterran.de (lk)
Achtung - Suchtgefahr! Dieses knofige Käsebaguette passt toll zur Grillparty, zu Pastagerichten, als Vorspeise oder einfach als Snack. Mit kühler Tomatenauflage eignet sich dieses Baguette auch lecker als Bruschetta-Variante.

Zubereitungszeit:
25 min (10 min Zubereitung)

Zutaten für 4 Portionen:
1 breites Baguette oder Ciabatta Brot (zum Aufbacken)
je 2 gehäufte EL geriebener Cheddar, Parmesan und Emmentaler
1 EL gehackte Petersilie
1 EL gehackte Frühlingszwiebel

1 Rolle Knoblauchbutter
Salz und Pfeffer

So wird es gemacht:
Ofen auf 200 Grad vorheizen. Käsesorten mischen und mit Petersilie, Frühlingszwiebel und einer Prise Salz und Pfeffer verrühren. Brot längs und quer durchschneiden und die Stücke mit ordentlich Knoblauchbutter bestreichen. Dann mit der Käsemischung bestreuen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Stücke einzeln auflegen. Nach Packungsanweisung im Ofen überbacken, bis die Ecken hellbraun sind und der Käse geschmolzen ist.

Mittwoch, 28. Mai 2014

Ofenfrisches Ciabatta mit Mortadella und Käse

Lust auf ein leckeres Ciabatta Sandwich? In der Reihe "mediterrane Snacks" basteln wir uns heute einen italienischen Klassiker.

Zeit:
15 min (10 min Zubereitung)

Zutaten für 1 Portion
1/2 Ciabatta Brot
1 Strauchtomate
1/4 Zwiebel
1 EL grünes Pesto
3 Scheiben Mortadella
1/2 Kugel Mozarella
Basilikum
Salz, Pfeffer

So wird es gemacht:
Ciabatta Brot halbieren und längst in 2 Hälften schneiden. Tomate waschen, in dünne Scheiben schneiden und etwas salzen. Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Mozarella abtropfen und in dünne Scheiben schneiden. Basilikum waschen, trockenschütteln und Blättchen abzupfen.
Beide Brotscheiben mit dem Pesto bestreichen. Die untere Seite mit Basilikum, Mortadella, Tomaten, Zwiebeln und Mozarella belegen. Zwischendurch pfeffern. Das ganze für 5 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Dann herausnehmen und obere Hälfte auflegen.

Sonntag, 2. März 2014

Überbackene Tomatenhälften mit Feta

Diese Tomatenhälften haben es in sich! Der Snack eignet sich super für Partys, den kleinen Hunger zwischendurch oder als Vorspeise bzw. Beilage. Die knusprig in Knofiöl angebratenen Brotwürfel in der Füllung geben der Sache noch etwas Crunch. Superlecker!

Zeit:
40 min (20 min Zubereitung)

Zutaten für 6 Portionen:
3 Bio-Strauchtomaten
1 Scheibe Vollkorntoast
1 Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl
1 Lauchzwiebel
100 g Feta-Käse
20 g Parmesan-Käse
Salz, Pfeffer, Thymian

So wird es gemacht:
Tomaten waschen, halbieren und mit einem Teelöffel aushöhlen. Ein Backbleck mit Backpapier oder Alu-Folie auslegen und Tomatenhälften hineinsetzen. Den Backofen auf 180 Grad, Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3 vorheizen. Toast leicht antoasten und dann in sehr kleine Würfel schneiden. Knoblauch abziehen und eine Pfanne damit ausreiben. 2 EL Öl darin erhitzen, die Brotwürfel darin rösten und salzen. Lauchzwiebel putzen, waschen und in sehr feine Ringe schneiden. Feta-Käse sehr klein schneiden, mit Brotwürfeln und Lauchzwiebeln mischen. Salzen, pfeffern und in die Tomaten füllen. Restliches Öl darüber träufeln. Parmesan fein reiben und darüber streuen. Tomaten im Ofen 20 Minuten überbacken. Mit Thymian bestreuen.

Donnerstag, 28. November 2013

Rotkohl-Gorgonzola-Salat mit kandierten Birnen

Also wenn die Schnippelei und das Kneten mit dem Rotkohl nicht wäre, würde ich mir so einen Salat ja mal öfter machen. Die Mühe ist es aber Wert. Dieser Rohkostsalat ist alles andere als langweilig, hat massig Vitamine und bietet eindeutige Gourmet-Eigenschaften. Toll ist das Geschmackserlebnis der saftig-süßen Birnen zusammen mit dem herb-fischen Käse und dem Rotkraut. Das Rösten der Wallnüsse und das Kandieren der Birnenspalten lässt einem schon vorher das Wasser im Munde zusammenlaufen. Und der cremige Käse ist der perfekte Sattmacher.

Foto: mmmediterran.de (lk)
Zeit:
60 min (30 min Zubereitung)

Zutaten für 4 Portionen:
1 Rotkohl
3 EL Wallnusskerne
2 reife Birnen
1 Zitrone
1 TL Wallnussöl
2 TL flüssiger Honig
1 EL Olivenöl
80 g Gorgonzola
Salz
Frisch gemahlener Pfeffer
Krause Petersilie zur Deko

So wird es gemacht:
Rotkohl von den äußeren Blättern befreien, waschen, vierteln und mit einem Hobel fein hobeln. Den Rotkohl dann in eine Schüssel geben und 2 TL Salz darauf streuen. Mit den Händen 6 Minuten kräftig kneten und dann 30 Min. ziehen lassen.
Die Walnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten und auf einem Teller beiseitestellen.
Die Birnen waschen, vierteln, von den Kerngehäusen befreien und in dünne Spalten schneiden. Zitrone auspressen. Das Walnussöl in einer Pfanne erhitzen und die Birnenspalten kurz anbraten. Den Honig darübergeben und karamellisieren, bis die Oberfläche leicht bräunlich schimmert. Den Zitronensaft darübergießen, Pfanne vom Feuer nehmen und die Birnen auf einen Teller geben. Für das Dressing nun das Olivenöl in die Pfanne geben, mit der Zitronen-Karamell-Soße verrühren und mit Salz / Pfeffer abschmecken.
Den Gorgonzola entrinden und klein würfeln. Dann mit dem Dressing unter den Rotkohl heben.
Die Teller mit dem Rotkohl anrichten und Birnenspalten darauf verteilen. Zum Schluss mit den Walnüssen bestreuen und der Petersilie dekorieren.

Sonntag, 25. August 2013

Tapas (4): Heiße Tipps für kalte Tapas

Wie schon zu Beginn gesagt, will ich im vierten und letzten Teil noch heiße Tipps für kalte Tapas zum Besten geben. Da es viel Aufwand bedeutet, eine größere Auswahl an kleinen Tapas-Variationen zuzubereiten, ist zu empfehlen, die warmen Tapas selber zu kochen und kalte Häppchen in einem Feinkostladen, der Antipasti-Theke oder einem gut sortierten Supermarkt fertig zu kaufen. Natürlich könnt ihr diese auch am Vortag selber herstellen und etwa im Kühlschrank über Nacht marinieren. Aber der Aufwand ist nicht zu unterschätzen.

Tapas (1): Chorizo in Sidra
Tapas (2): Hackbällchen in feuriger Sherry-Tomatensauce (Albondigas Andaluz)
Tapas (3): Gambas mit Zitronen-Aioli
Tapas (4): Tipps für kalte Tapas

Hier drei Empfehlungen für kalte Tapas:

Foto: mmmediterran.de (lk)

  1. Peppers: Kleine pikant süße Paprikas mit Frischkäse gefüllt (vorne links)
  2. Olivio Rustico & Feta: Gemischte Oliven mit Feta in Öl und Kräutern (rechts)
  3. Eingelegte getrocknete Tomaten: Klassich und in Streifen geschnitten (hinten)
Ich hoffe, ihr habt nun genügend Anregungen für eine Tapas Party oder einen mediterranen Snack bekommen. Was sind Eure liebsten Tapas?

Tapas (3): Gambas mit Zitronen-Aioli

Schon einmal Garnelen probiert, die zuvor in Knofiöl geröstet worden sind? Dazu ein schaumig-leicher Aioli-Dip mit Zitronennote und frisches Weißbrot. Muss ich noch mehr schreiben?

Tapas (1): Chorizo in Sidra
Tapas (2): Hackbällchen in feuriger Sherry-Tomatensauce (Albondigas Andaluz)
Tapas (3): Gambas mit Zitronen-Aioli
Tapas (4): Tipps für kalte Tapas

Zubereitungszeit:
Foto: mmmediterran.de (lk)

25 Min.
1 Std. Marinierzeit

Zutaten für 300 g Garnelen:
10-12 rohe Reisengarnelen (ohne Kopf)
2 Knoblauchzehen
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
6 EL Olivenöl

1/2 Bio-Zitrone
1 Ei
6 EL neutrales Öl
2 EL Joghurt
1-2 Knoblauchzehen
Salz
Zucker

Zubereitung
Garnelen, bis auf das Schwanzstück, aus den Schalen lösen. Garnelen am Rücken entlang aufschneiden und den schwarzen Darm mit einem spitzen Messer entfernen. Wer sich diese Arbeit sparen will, kann auch die kleineren Jumbo-Garnelen besorgen (habe ich hier verwendet - siehe Bild). Auch gibt es tiefgefrorene Riesengarnelen zu kaufen, die bereits von der Schale und dem Darm befreit sind (vorher auftauen!!!). Dann abspülen und trocken tupfen. Knoblauch abziehen und hacken. Zusammen mit Salz, Pfeffer und Olivenöl in einer Schüssel verrühren. Öl und Garnelen mischen und für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Den Knoblauch für die Aioli schälen und fein hacken. Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Knoblauch mit einer Prise Salz und dem Ei in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab 3 Min. schaumig aufschlagen. Das Öl erst tröpfchenweise, dann in dünnem Strahl untermixen. Zitronensaft und -schale, eine Prise Zucker und Joghurt unterrühren, abschmecken und die Aïoli bis zum Servieren zugedeckt kalt stellen.
Garnelen kurz abtropfen lassen, in einer Grillpfanne etwa 2 Minuten von jeder Seite braten und zusammen mit der Aioli und frischem Weißbrot anrichten.

Tapas (2) - Hackbällchen in feuriger Sherry-Tomatensauce (Albondigas Andaluz)

Darf in keiner Tapas-Runde fehlen. Kleine, würzige Hackbällchen in einer ebenso leckeren Tomatensauce - mit Sherry verfeinert. Gelingt leicht und ist schnell gemacht.


Tapas (1): Chorizo in Sidra
Tapas (2): Hackbällchen in feuriger Sherry-Tomatensauce (Albondigas Andaluz)
Tapas (3): Gambas mit Zitronen-Aioli
Tapas (4): Tipps für kalte Tapas

Zubereitungszeit:
35 Min.

Zutaten für ca. 20 Bällchen:
1 große Zwiebel

3 EL Olivenöl
0,1 l trockener Sherry Fino
800 g Dosentomaten, geschält
Fotos: mmmediterran.de (lk)
1 Chilischote (alternativ Chayenne-Pfeffer)
2 Lorbeerblätter
400 ml Rinderfonds
500 g Hackfleisch, gemischt
2 Knoblauchzehen
1 Ei
1 trockenes Brötchen für 5 EL Paniermehl
1 TL edelsüßes Paprikapulver
1/2 TL Kreuzkümmel
Petersilie (glatt) zum Dekorieren
Salz
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und fein hacken. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin bei schwacher Hitze weich dünsten. Mit dem Sherry ablöschen. Die Chilischote entkernen und in kleine Stückchen schneiden. Die Tomaten in den Topf geben und die Chilischote sowie die Lorbeerblätter hinzufügen. Den Rinderfonds dazugeben, langsam aufkochen und zugedeckt etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen.
Inzwischen den Knoblauch schälen und pressen. Das Hackfleisch in eine Schüssel geben. Den Knoblauch, das Ei und das Paniermehl dazugeben. Möglichst kein fertiges Paniermehl kaufen, sondern ein 2-3 Tage altes Brötchen mit einer Reibe zerbröseln (https://www.youtube.com/watch?v=Ohwgcwojq5I). Alles gut durchmischen und mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Kreuzkümmel würzen. Aus dem Fleischteig etwa 20 Bällchen formen. Das Olivenöl in einer großen, beschichteten Pfanne erhitzen und die Hackfleischbällchen darin bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten braun braten.
Die Tomatensauce mit dem Pürierstab pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Hackfleischbällchen in die Sauce legen und etwa 10 Min. bei schwacher Hitze kochen lassen. In einem Schälchen anrichten und mit Petersilie bestreuen.

Mittwoch, 7. August 2013

Sangria Shots

Eine kleine fruchtige Erfrischung aus Spanien für Eure Grillparty: Die Sangria zum Löffeln. Erdbeeren in ein Schnapsglas geben und das ganze mit einem Traubensaft-Rotwein-Gelee auffüllen. Gut vorzubereiten. Perfekt zu langen Sommernächten mit Freunden.


Zubereitungszeit:
15 min
3 Std Kühlzeit

Für 6 kleine Gläser:
100 ml Wasser
200 ml Traubensaft
200 ml Rotwein (halbtrocken/lieblich)
1 EL Zucker
1 Päckchen Sofort Gelantine (z.B. RUF)  für 500 ml Flüssigkeit
12 kleine Erdbeeren

So wird es gemacht:
Die Flüssigkeiten und den Zucker in einem Topf verrühren. Sofort Gelantine ist auch kalt löslich - allerdings sollte die Flüssigkeit mindestens Zimmertemperatur haben. Besser ist es, den Topfinhalt noch etwas auf dem Herd anzuwärmen, damit das Pulver beim Einrühren keine Klumpen bildet. Die Erdbeeren halbieren und auf die 6 Gläser verteilen. Nun das Gelee hineinfüllen und 3 Std. lang im Kühlschrank kaltstellen.

Donnerstag, 1. August 2013

Tapas (1): Chorizo in Sidra

Foto: mmmediterran.de (lk)
Hola Amigos! Draußen ist es heiß und das ist genau die richtige Zeit für eine Tapas Party. Damit startet das Mmmediterran Spezial zur spanischen Küche. Die Tapas Idee stammt aus Andalusien. Sevilla gilt als Tapas Metropole. Überall in Spanien, aber auch bei uns erfreuen sich die kleinen Häppchen großer Beliebtheit. Der Genießer wird mit einer großen Auswahl konfrontiert: Das berühmte spanische Fingerfood besteht aus einer Vielzahl an unwiderstehlichen Kleinigkeiten, die in Spanien meist in einem Tresen hinter Glas präsentiert werden und als kleine Zwischenmahlzeit dienen oder die Hauptmahlzeit ersetzen. Serviert werden Tapas traditionell auf kleinen Porzellantellern und in Cazuelas, den für Spanien typischen kleinen braunen Tonschälchen. Dazu ein Sherry oder ein Glas spanischer Wein. ¡Olé!

Als Start der spanischen Rehie will ich drei leckere warme Tapas-Gerichte präsentieren. Wer eine gewisse Auswahl an Fingerfood bereitstellen will, dem empfehle ich, die warmen Tapas selber zuzubereiten und kalte Häppchen in einem Feinkostladen, der Antipasti-Theke oder einem gut sortierten Supermarkt fertig zu kaufen. Natürlich könnt ihr diese auch am Vortag selber herstellen und etwa im Kühlschrank über Nacht marinieren. Aber der Aufwand ist nicht zu unterschätzen. Jedenfalls will ich am Ende noch ein paar heiße Tipps für kalte Tapas zum Besten geben.

Tapas (1): Chorizo in Sidra
Tapas (2): Hackbällchen in feuriger Sherry-Tomatensauce (Albondigas Andaluz)
Tapas (3): Gambas mit Zitronen-Aioli
Tapas (4): Tipps für kalte Tapas

Zubereitungszeit:
15 min. (davon 2 Min. Kochzeit)

Für 12 dünne Apfelspalten:
400 ml Sidra (span. Apfelwein; oder auch Cidre)
1 Apfel
2 Zweige Thymian (oder getrocknet)
80 Gramm Chorizo-Wurst (in dünnen Scheiben)
12 Zahnstocher

So wird es gemacht:
Den Apfelwein in einem Topf ohne Deckel auf die Hälfte einkochen lassen. Alternativ zum spansichen Cidra kann man auch den französischen Cidre verwenden, der bei uns häufiger im Regal steht. Beim Einkochen war ich ganz high vom verdunstenden Apfelwein - für Durchzug sorgen ist eine gute Idee. Apfel schälen und mit einem Apfelteiler zertrennen oder mit dem Messer in Viertel schneiden, entkernen und die Viertel in nicht zu dicke Spalten schneiden. Thymian abspülen und trocken schütteln oder Streuer bereithalten. Die Apfelspalten in je eine Wurstscheibe wickeln und mit Zahnstochern zusammenstecken. Umwickelte Apfelspalten und Thymian in den eingekochten Apfelwein legen, 2 Minuten bei kleiner Hitze mitkochen lassen und noch warm servieren. Nochmals etwas mit Thymian betreuen. Saulecker!

Samstag, 8. September 2012

Italia Chicken Wrap

Foto: L. Kehden
Aufgepasst! Hier kommt mein erster Einsatz als Food-Hacker. Genauer gesagt: Fast Food-Hacker. Denn das Original stammt von McDonalds! Und die Kopie schmeckt weit besser als das Original. Aber probiert selber. Man nehme Hähnchenfilet (auf die Panade habe ich verzichtet), ein paar typisch mediterrane Zutaten und einen Wrap Tortilla. Hoffentlich gib es da keinen Ärger vom großen gelben M. Aber Anregungen sind ja sicher erlaubt, das Produkt ist nicht mehr käuflich zu erwerben und ich selber will die flotte Rolle auch nicht zum Verkauf anbieten. Wer jetzt Appetit bekommen hat, der muss schon selber ran. Aber die 20 Minuten hat doch jeder von Euch, gell? Na also. Aufi geht's.

Zubereitung: 15 Min
Garzeit: 5 Min

Zutaten für einen Wrap:
1 (Vollkorn-) Wrap Tortilla (z.B. Old El Paso)
100 g Hähnchenfilet oder -geschnetzeltes
1 Tomate
Mehrere Blätter frischer Rucola
1 Stück Parmesan
Balsamico-Creme
Grünes Pesto - selbstgemacht oder fertig
Olivenöl
Mediterrane Kräuter (z.B. Rosmarin oder Thymian)
Salz
Pfeffer

So wirds gemacht:
Zu Beginn alle Zutaten vorbereiten. Faul wie ich bin, kaufe ich das Filet oft schon fertig geschnetzelt. Man kann ein ganzes Filet natürlich auch in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Die Tomate fein würfeln und (wie fürs Bruschetta al Pomodoro) in einer kleinen Schale mit Olivenöl sowie je einer Prise Kräuter, Salz und Pfeffer verrühren. Die Rucola-Blätter waschen und mit Küchenpapier trockentupfen.
Wenn mehrere Wraps hergestellt werden, bitte den Backofen auf 100 Grad vorheizen. Etwas Olivenöl in eine Pfanne geben und dieses ebenfalls auf mittlerer Stufe erhitzen. Wird nur ein einziges Wrap gemacht, dann den Wrap Tortilla in die heiße Pfanne geben und kurz von einer Seite anrösten. Herausnehmen und in Alufolie einwickeln. Sonst mehrere Wrap Tortillas laut Packungsanleitung im Backofen anwärmen. In der Regel werden diese als Stapel in Alufolie gewickelt und auf einem Rost in den Ofen geschoben.
Inzwischen die Hähnchenstreifen in die heiße Pfanne geben und von allen Seiten insgesamt ca. 4 Minuten braten.

 

Nun wird gebastelt (siehe kleine Fotos oben): Den Wrap Tortilla auf einem großen, flachen Teller ausbreiten. Diesen auf der Füllfläche (zum Ende hin etwas Platz lassen!) zunächst mit Pesto bestreichen. Anschließend den Rucola und dann die Hähnchenstreifen darauf auslegen. Mit dem Tomaten-Bruschetta-Mix auffüllen und etwas Parmesan in Streifen darüber raspeln. Mit Balsamico-Creme beträufeln.
Zum Wickeln erst das Ende des Wrap Tortillas überschlagen, damit der Inhalt später in der Teighülle bleibt. Dann eine Seite längst über die Füllung schlagen und straff ziehen. Schließlich die andere Seite des Wrap Tortillas über den Wrap schlagen. Fertig.

Sonntag, 15. Juli 2012

Erdbeer-Mozarella-Salat mit fruchtigem Dressing

Foto: L. Kehden
Noch gibt es sie - die kleinen, roten, süßen Früchtchen! Hier kommt eine pikante Salatvariation mit Erdbeeren (alternativ gehen auch andere Beerenfrüchte oder etwa Melone), Mozarella und einem süß-sauren Dressing. Sehr sommerlich. Nach dem Motto: Wenn der Sommer sich schon nicht so recht blicken lassen will, kann man ihn sich auch schön essen!

Zubereitungsdauer: 20 min.
Garzeit: 0 min.

Zutaten für 4 Personen:
1 Kopfsalat (ich habe Römersalat genommen)
150 g Erdbeeren (oder andere Beeren)
1 Bund Schnittlauch
8 Stiele Kerbel
1 Zitrone
250 g Mozzarella
1 EL Honig
Pfeffer
4 EL Olivenöl
4 Scheiben Vollkorntoast
Salz
Pfeffer

So wird es gemacht:
Salat waschen und in mundgerechte Stücke teilen. Erdbeeren waschen und in kleine Würfel schneiden. Schnittlauch und Kerbel waschen und trockenschütteln. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden, Kerbelblätter abzupfen. Die Zitrone halbieren und auspressen. Mozzarella in kleine Würfel schneiden. Zitronensaft mit Honig, etwas Salz und Pfeffer und Olivenöl in einer großen Schüssel verquirlen. Erdbeeren und Schnittlauch zugeben und 10 Minuten ziehen lassen. Inzwischen Toastbrot toasten oder rösten und in etwa 5 mm große Würfel schneiden. Mozzarella, Kerbel und Kopfsalat unter die Erdbeeren mischen. Brotwürfel darüberstreuen und sofort servieren.

Freitag, 30. Dezember 2011

Toskanisches Zwiebelbrot: Ein guter Start ins neue Jahr!

Rührei mal anders: Wer am Neujahrstag lange schläft und sich nicht so recht zwischen Frühstück und Mittagessen entscheiden kann, der sollte sich das hier geben. Das Rezept stammt aus dem "Zwiebelmarkt-Kurier", der Zeitung für das größte hiesige Volksfest, das jedes Jahr Ende September ausbricht. Und da unsere kleine Stadt eine Partnerschaft mit dem ebenso beschaulichen Pontassieve in der Toskana pflegt, stelle ich hier mal die klassische Brotzeit oberitalienischer Landarbeiter vor. Eine nette Mischung aus heißem Rührei, Zwiebeln und Schinken auf Balsamico-Toast mit kühlem Quarkaufstrich. Man kann aber auch festes Vollkornbrot (z.B. Pumpernickel) als Unterlage verwenden. 

Ich wünsche allen Mmmediterran-Lesern ein leckeres, gesundes und aktives neues Jahr 2012. 

Zubereitungszeit: 10 Min.
Bratzeit insgesamt: 10 Min.

Zutaten für 2 Portionen:
1 große Zwiebel
30 g rohe Schinkenwürfel
2 Eier
Mediterrane Kräuter (Rosmarin, Thymian, Oregano ...)
4 Vollkorntoastschreiben oder Vollkornbrotscheiben
Balsamico
200 g Quark oder Frischkäse
1 Tomate zur Deko

So geht es:
Die große Zwiebel fein würfeln. Dann zusammen mit dem Schinken in einer heißen Pfanne scharf anbraten. Anschließend ein verrührtes Ei hinzugeben und unter ständigem Rühren und Wenden goldgelb braten. Pfanne von der heißen Kochstelle nehmen und nach Belieben Kräuter hinzufügen.
Getoastete Brotscheiben leicht mit Balsamico beträufeln. Dann das Brot dünn mit Quark oder Frischkäse bestreichen und die Ei-Mischung auf die Brotscheiben geben (eine Portion = zwei Scheiben Brot). Dazu eine geachtelte Tomate auf die Teller als Deko anrichten.

Montag, 26. Dezember 2011

Bratäpfel mit Honig-Haselnussfüllung

Obwohl wir hier ja mediterran bloggen, fällt es mir zur Weihnachtszeit einfach nicht leicht, die deutsche Küche einfach so zu übergehen. Da lassen wir die Restaurants der Italiener, Spanier und Griechen doch gerne mal links liegen und freuen uns über Glühwein, Bratwurst und Reibekuchen. Selbst der französische Crêpe wird mit kräftig Nutella und Eierlikör verunstaltet. Und wer erinnert sich nicht an seine Kindheit, als es von Muttern lecker Bratäpfel aus dem Ofen gab. An diese Tradition anknüpfend, habe ich als Nachtisch für die ganze Crew unseres Spieleabends mal eine Ladung Bratäpfel mit einer Füllung aus Pflaumen, Haselnüssen, Honig und Zimt zubereitet. Fertig gebacken, werden die Äpfel dann mit Vanillesauce übergossen. So, und wem jetzt das Wasser im Mund zusammengelaufen ist, hier das Rezept. Wünsche Euch einen schönen zweiten Weihnachtsfeiertag!

Zubereitungsdauer: 15 min.
Backzeit: max. 30 min.

Zutaten für 4 Portionen:
4 mittelgroße Äpfel (perfekt sind Boskoop) 
1 Zitrone
50 g Pflaumen (getrocknet/Backpflaumen)
50 g gehackte Haselnüsse 
20 g Honig (4 TL)  
1/2 TL Zimt
2 TL Butter
200 ml Vanillesauce (auch fertig, z.B. Bourbon Vanillesauce von Dr. Oetker)  

Zubereitung:
Kerngehäuse der Äpfel entfernen. Zitrone auspressen und Saft in die Äpfel träufeln. Für die Füllung Pflaumen in feine Würfel schneiden, mit Nüssen, Honig und Zimt mischen und Äpfel damit füllen. Äpfel in eine Auflaufform (24 cm x 28 cm) hineinsetzen. Butter in Flocken auf die Äpfel verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Gas: Stufe 1, Umluft: 155°C) auf mittlerer Schiene maximal 30 Minuten backen. Die Äpfel sind gar, wenn die Schale beginnt aufzuplatzen. Vanillesauce mit heißen Bratäpfeln servieren.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Bruschetta al pomodoro

Schon mal Bruschetta gaaaanz frisch gemacht? Diesen italienischen Vorspeisenklassiker kann man in seiner Grundform als reines Knofibrot servieren (Bruschetta semplice) oder noch eins draufsetzen: frisch gewürfelte Tomaten (Bruschetta al pomodoro). Zusätzlich kommt meine einzigartige Kräutermischung, die ich aus Florenz mitgebracht hatte, zum Einsatz. Darin enthalten sind: Tomaten (30%), Knoblauch, Oregano, Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Salz. Nach Belieben lässt sich die Liste unten noch um diese Zutaten erweitern, sofern noch nicht genannt. Bruschetta eignet sich auch wunderbar als Snack oder als Beilage.

Zubereitungsdauer: 15 min.

Zutaten für 2 Bruschetti:
Zwei Scheiben Ciabatta-Brot
2 mittelgrosse Strauchtomaten
1 geteilte Knoblauchzehe
Frisch gehackte Basilikumblätter
Olivenöl
Salz
Und so wirds gemacht:
 Die beiden Scheiben Ciabatta-Brot in einer Grillpfanne von beiden Seiten mit Ölivenöl anrösten. Anschliessend wird je eine Seite Brot mit einer halben Knoblauchzehe eingerieben, mit einer Prise Salz bestreut und etwas Olivenöl beträufelt. Soweit zur Knofibrot-Version. On top werden nun die Tomaten fein gewürfelt und in eine Schale gegeben. Etwas Salz, Olivenöl und das Basilikum hinzugeben und gut umrühren. Der Inhalt der Schale wird jetzt auf die mit Knoblauch verriebene Seite der Brotscheibe gegeben. Guten Appetit!

Dienstag, 13. September 2011

Fit-Start: Traubenmüsli

Zur Abwechlung gibts jetzt mal wieder Frühstück. Ist aber auch ein netter Snack oder eignet sich als Dessert: Dieses frisch-fruchtige Traubenmüsli.

Zubereitungsdauer: 10 min.

Zutaten (eine Portion):
6 EL Vollkorn-Haferflocken
100 g blaue Weintrauben
1 TL Zitronensaft
1 TL Ahornsirup oder Honig
100 g fettarmer Joghurt

So einfach gehts:
Die Trauben waschen, von den Stielen zupfen, halbieren und mit den Haferflocken in eine Schüssel geben. Zitronensaft und Ahornsirup mit dem Joghurt vermischen und über das Müsli geben.

Sonntag, 14. August 2011

Überbackener Ziegenkäse im Lollo-Salat-Nest

Am Samstag habe ich für eine Freundin gekocht, die sich diesen französischen Leckerbissen als Vorspeise gewünscht hat. Die Ziegenkäse-Rolle habe ich frisch an der Supermarkt-Theke gekauft. Das Produkt von Soignon schmilzt auf der Zunge nur so dahin und hat einen größeren Durchmesser als die Rollen, die es sonst auch aus dem Kühlregal zu kaufen gibt. Die Kombi aus süßer Frucht und herb-würzigem Weichkäse ist ein tolles Geschmackserlebnis. Zudem sind diese Häppchen schnell gemacht. Bon Appetit!

Zubereitungsdauer: 10 min.
Backzeit: 15 min.

Zutaten für 6 Portionen:
1 Rolle Ziegenkäse (150 g)
2 Äpfel
2 EL Zitronensaft
6 Scheiben Vollkorntoast
1 TL brauner Zucker
1 TL Butter
Butter für die Backform
Thymian (frisch oder zum Streuen)
1 Salat Lollo Bianco oder -Rosso
Salatdressing (z.B. Knorr Salatkrönung "7-Kräuter")

Und so wird es gemacht:
Ziegenfrischkäse-Rolle in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Äpfel quer in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Kerngehäuse vorher ausstechen. Mit Zitronensaft beträufeln. Vollkorntoastbrot toasten und rund ausstechen. Eine flache Auflaufform mit Butter ausfetten. Brotscheiben nebeneinander hineinlegen. Darauf je 1 Apfel- und Käsescheibe legen. Mit Pfeffer, braunem Zucker und dem Thymian bestreuen. 1 TL Butter in Flöckchen darauf setzen. Im vorgeheizten Ofen bei 225 Grad (Gas 4, Umluft 200 Grad) 15 Minuten goldbraun überbacken. Die Lollo-Salatblätter zupfen, waschen und trockenschleudern. Mit dem Salatdressing in einer Schüssel anmachen. Den fertig überbackenen Ziegenkäse in der Mitte eines größeren Tellers platzieren und den Salat drum herum anrichten.

Samstag, 30. Juli 2011

Griechischer Bauernsalat

Hier ein knackiger, leichter Sommersalat, der sich auch gut mitnehmen lässt und im Kühlschrank hält. Dazu passen etwa frisches Fladenbrot oder Geflügelfrikadellen mit Zaziki.

Zubereitungsdauer: 15 min.
Ziehzeit: 2 std.

Zutaten für 2 Portionen:
1 Salatgurke
1 grüne und 1 gelbe Paprikaschote
4 Tomaten
1 große Zwiebel
150 g Schafskäse
4 EL Weinessig
4 EL Olivenöl
10 schwarze Oliven
2 TL Oregano
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Gurken und Tomaten würfeln, Paprika in Streifen schneiden. Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden. Gemeinsam mit Gurke, Paprika und Tomaten in einer Schüssel mischen. Schafskäse würfeln und mit den Oliven zum Salat geben. Essig, Olivenöl, Pfeffer und Salz verrühren. Soße mit Oregano würzen und über den Salat geben. Der Salat sollte mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ziehen.

Samstag, 2. Juli 2011

Gib Dir die blaue Kugel!

Die Betonung liegt auf blau. Blaubeeren sind ja der perfekte süße Snack zum Naschen. Mutter Natur stellt die Kugeln direkt essbar zur Verfügung (ok, irgendwer muss sie natürlich noch vorher pflücken!), und ich kann mich beim rohen Verkosten genauso schwer zurückhalten, wie bei Chips oder Schokolade.

Bei meinen Recherchen zu antientzündlicher Nahrung lief mir die Blaubeere nun immer wieder über den Weg. Bereits im Focus-Auslöser "Die Herz-Diät" wurde die Frucht lobend erwähnt. Jetzt haben schwedische Forscher herausgefunden, dass Blaubeeren reich an Polyphenolen sind, die einen antimikrobiellen und antioxidativen Effekt haben. Insbesondere die Kombination von Beeren und Probiotika verringert die Zahl der an der Entzündung beteiligten Bakterien im Darm. Die Zahl der gesundheitsfördernden Lactobazillen nimmt hingegen deutlich zu. Heidelbeeren in Kombination mit gesäuerten Milchprodukten (wie Joghurt, Buttermilch und Kefir), in denen probiotische Bakterien vorkommen, sind also sehr zu empfehlen. Mehr dazu lest ihr in hier.

So, bevor es hier zu wissenschaftlich wird, kann ich nur sagen: Holt Euch die blauen Kugeln. Sie sind jetzt und noch bis September auf dem Markt.

Freitag, 1. Juli 2011

Mediterraner Nudelsalat

Nudelsalat war für mich früher reines Partyfutter zu Gegrilltem, als Teil eines Buffets oder als Beilage. Solche Salate sind aber viel mehr. Sie sind auch eine perfekte "Zwischendurch-Mahlzeit" - lecker, leicht und trotzdem sättigend. Auch im Büro oder auf Reisen. Zudem halten sie sich im Kühlschrank ein paar Tage. Man kann also eine größere Schüssel auf Vorrat zubereiten.

Zutaten für ca. 6 Portionen:
500 g Nudeln (z.B. Spirelli)
500 g Cherrytomaten
200 g Schafskäse
1 Hand voll getrocknete Tomaten
2 große Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
16 EL fertige Gemüsebrühe
8 EL Zitronenessig
8 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
frische Petersilie, Basilikum

Zubereitung:
Die Nudeln „al dente“ kochen und unter kaltem Wasser abbrausen. Knoblauch und Zwiebeln fein würfeln und unterheben. Brühe mit Olivenöl, Zitronenessig, Pfeffer und Salz mischen und dazugeben. Tomaten halbieren, Schafskäse in Würfel schneiden, Kräuter grob zupfen und alles zusammen mit den getrockneten Tomaten unterheben. Der Salat sollte über Nacht im Kühlschrank durchziehen. Vor dem Servieren abschmecken.

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